Demos

Hier aufgeführt sind unsere Demo Lieder. Hören sie sich durch.

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Der Künstlersozialfonds

Austrian Charity Music trägt alleine und endgültig das finanzielle Risiko des Benefizmusikprojektes. Eine Zahlung von Gagen an die StudiomusikerInnen war nicht budgetierbar und auch nicht nötig, da ausnahmslos alle Mitwirkenden zugesagt haben, für den guten Zweck zu arbeiten. Da aber auch NPOs gewöhnlich jene MitarbeiterInnen, auf deren Dienste sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben angewiesen ist, mittels bezahltem Dienstverhältnis an sich zu binden pflegen, haben auch sämtliche KünstlerInnen des Benefizmusiklabels Anspruch auf den vereinbarten Anteil an Tantiemen gemäß ihren Erfolgen, die jedoch erst im Falle entsprechender Medienpräsenz aus Werbeeinnahmen und AKM - Zahlungen gespeist werden können, da die Tonträger ausnahmslos verschenkt werden. Die Höhe dieser Vergütungen aus Umwegrentabilität ist nicht vorhersehbar, je nach Publikumsinteresse könnten sie im Extremfall entweder komplett entfallen, oder aber auch geradezu astronomische Höhen erreichen.

Damit eine breite gesellschaftliche Unterstützung von Austrian Charity Music, die ja notleidenden Menschen zugute kommen soll, nicht zu Glaubwürdigkeitsproblemen durch luxuriöse Tantiemenauszahlungen führt, sieht die "Satzung" des "Benefizlabels" vor, daß sämtliche "eingespielte" Tantiemen in einem von den wohltätigen Organisationen verwalteten Künstlersozialfonds landen, der allen KünstlerInnen im Grunde genau das bietet, was diese für die ärmsten Menschen erreichen wollen: eine finanzielle Absicherung ihrer Existenz. Denn es soll nicht passieren, daß jemand, der sich erfolgreich karitativ betätigt und zugunsten seiner Mitmenschen auf sehr viel Geld verzichtet hat, in die Situation kommen könnte, unter einer Brücke schlafen zu müssen. Dies würde der grundlegenden Win - Win - Win - Annahme doch evidentermaßen widersprechen und wäre eher realitätsfremd als beispielhaft.

In erster Linie dient der Künstlersozialfonds damit wiederum dem Wachstum und Fortbestand des "Benefizlabels" selbst, indem er eine finanzielle Entlastung für jene KünstlerInnen anbieten kann, deren ganztägige Tätigkeit bei Austrian Charity Music enorme wirtschaftliche Vorteile letztendlich für die begünstigten NPOs bringt. So könnte im Fall internationaler Medienpräsenz ein einziger Tag Verzögerung einer CD - Veröffentlichung durch Terminprobleme (etwa wegen kurzfristig angesetzter Überstunden berufstätiger Mitwirkender) mehr Schaden anrichten, als sämtliche Vergütungen in einem gesamten Jahr höchstens ausmachen würden, da die Zahlungen aus dem Künstlersozialfonds in mehrfacher Hinsicht vertraglich begrenzt sind.

Stand: 26. Februar 2010